Reiseland Südafrika – was das Kap neben gutem Wein noch so zu...

Reiseland Südafrika – was das Kap neben gutem Wein noch so zu bieten hat

Denkt der Weinliebhaber an eine Reise nach Südafrika, so kommen ihm sofort die endlosen Weinberge in den Sinn. Doch Südafrika und die Kapregion haben darüber hinaus noch viel mehr zu bieten: Die wilden Tiere in den weitläufigen  Nationalparks, der  Tafelberg, die weiten Strände mit hohen Wellen, die perfekt zum Surfen sind, und viele weitere spannende Ausflugsziele warten darauf, entdeckt zu werden.

Das Land gewinnt zunehmend an Attraktivität bei Touristen. Nicht ohne Grund wählte die New York Times Kapstadt 2014 sogar auf Platz 1 der spannendsten Reiseziele! Die pulsierende Großstadt besticht mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten, abgerundet von einem wunderschönen Sandstrand.

Roben Island
Eingang Roben Island

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch der ehemaligen Gefängnisinsel Robben Island, auf der auch Nelson Mandela in Haft war? Die Führungen werden hier von ehemaligen Insassen des Gefängnisses gehalten. Abfahrtsstelle ist die V&A Waterfront, dort beginnt die 30-minütige Bootsfahrt nach Robben Island. Mit etwas Glück kann man unterwegs sogar Delfine beobachten. Allerdings sollte man die Tickets, besonders in der Hauptreisezeit, im Voraus buchen, da die Touren oftmals ausgebucht sind.

Oder man begibt sich auf Südafrikas „andere Seite“ –  die aus der Apartheid entstandenen kleinen Städte vor der Stadt: den Townships. Vom Flughafen Kapstadt hin zum Zentrum der Stadt stehen auf einer Strecke von zehn Kilometern links und rechts entlang der Autobahn dicht  gedrängt Wellblechhütten und Bretterverschläge. Die Townships Langa, Gugulethu, Khayelitsha und Capricorn kann man im Rahmen einer Führung besuchen, ohne Begleitung sollte man sie jedoch meiden.

Kinder im Township
Kinder im Township

 

Bunte Häuser in Bo-Kaap
Bunte Häuser in Bo-Kaap

Das Bo-Kaap ist Kapstadts buntester Stadtteil, der am Hang des Signal Hills im 18. Jahrhundert von freigelassenen Sklaven gegründet wurde. Hier reihen sich kleine bunte Häuschen entlang der engen gepflasterten Straßen aneinander und erinnern an einen karibischen Ort. Diesem bunten Viertel sollten Sie unbedingt einen Besuch abstatten. Im Bo-Kaap Museum kann man die Geschichte des Stadtteils kennenlernen und bei einem Spaziergang durch das Viertel die älteste Moschee Südafrikas besichtigen. Genauso bunt wie Bo-Kaap ist auch seine Küche. Probieren Sie doch einmal ein leckeres Curry oder Bobotie. Die vielen kap-malaiischen Restaurants mit ihren Spezialitäten sind genau das Richtige für eine kleine Pause.

Camps Bay mit seiner ausgelassenen Atmosphäre hat für jeden etwas zu bieten. Hier trifft sich die Szene und man sieht viele Models, die aufgrund der zahlreichen ansässigen Film- und Werbeproduktionen in Kapstadt überwintern. Die Hauptstraße gleicht einem Schaulaufen ganz nach dem Motto „Sehen und Gesehen werden“. Absolut angesagte Restaurants und Bars mit Blick aufs Meer schmücken die Uferpromenade. Unser Tipp: Genießen Sie den Sonnenuntergang bei einem Sundowner in einer der Bars!

Protea - Nationalblume Südafrikas
Protea – Nationalblume Südafrikas

Etwas ruhiger geht es in einem der vielen schönen Gärten Kapstadts zu. The Company Garden gilt als der Schönste von allen und ist die älteste Gartenanlage der Stadt. Er wurde bereits 1652 als Gemüsegarten angelegt, um die Seeleute zu versorgen, und lädt noch heute mit exotischen Vögeln und vielen Eichhörnchen zum Verweilen ein. Der Botanische Garten Kapstadts ist der Kirstenbosch Garden – bekannt für seine „Boomslang“ mit Panoramablick. Dies ist eine elf Meter hohe Brücke auf Höhe der Baumgipfel, die einen tollen Ausblick über Park, Tafelberg und Kapstadt ermöglicht. Der botanische Garten ist seit über 100 Jahren bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt.

Lion´s Head
Lion´s Head

Der wohl berühmteste Berg Südafrikas ist der Tafelberg, doch auch der danebenliegende Lion´s Head ist unbedingt einen Besuch wert. Von der 650 Meter hohen Spitze hat man einen grandiosen Rundumblick: Auf der einen Seite der Tafelberg und auf der anderen das Meer und die Stadt. Der Aufstieg dauert etwa eine Stunde, sollte aber nicht unterschätzt und nur von geübten Wanderern gewagt werden. Ein besonders beliebtes Event sind geführte Vollmondwanderungen auf den Lion´s Head!

Eine atemberaubende Aussicht hat man auch, wenn man auf einer der weltweit schönsten Küstenstraßen, der Chapman´s Peak Drive, unterwegs ist. Massive Felsen auf der einen und der Atlantische Ozean auf der anderen Seite säumen die neun Kilometer lange Straße. Nur eine kleine Mauer grenzt die Fahrbahn zum Abgrund ab, daher sollte man sich unbedingt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Zum Passieren der Straße wird eine Mautgebühr in Höhe von 36 Rand pro Auto fällig.

Aussicht Chapmans Peak
Aussicht Chapmans Peak

 

Noch weiter südlich am Cape Agulhas trifft der Atlantische auf den Indischen Ozean. Dies ist Afrikas südlichster Punkt. Ein Stückchen weiter steht der Leuchtturm aus dem Jahre 1848, der noch heute in Betrieb ist, ein Museum beherbergt und besichtigt werden kann.

Cape Agulhas
Hier treffen sich der Indische und Atlantische Ozean

 

Doch es gibt noch einiges mehr zu entdecken, das Südafrika zu einem so spannenden Reiseland macht. Wie wär´s mit St. Lucia, einer Stadt, in der nachts die Flusspferde los sind oder die frei lebenden Kühe am Strand von St. Johns? Hier geht es auf Safari durch Südafrika.

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